Geschäftsfelder der subraum eG

Die Geschäftsfelder der Genossenschaft werden nach außen hin sichtbar im
      
               Hostel                                   Cafe Marat                              Freigarten
 
 
Die subraum eG ist der wirtschaftliche Teil des Peter-Weiss-Hauses und trägt zur räumlichen und inhaltlichen Gestaltung des Hauses bei. Die Genossenschaft setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Ziel ist es Geld zu erwirtschaften. Das Geld wird eingesetzt um freie Bildung und freie Kultur im Peter-Weiss-Haus zu fördern.
 
 

Struktur und Geschäftsfelder der „subraum eG“
 

1. Die Genossenschaft als vollsynergetisches Konzept
Die Genossenschaft übernimmt vertraglich gesichert die wesentlichen wirtschaftlich ausgerichteten Geschäftsfelder des 'Peter-Weiss-Hauses' und setzt diese im Sinne der Entwicklung eines synergetischen Vollkonzeptes des 'Peter-Weiss-Hauses' als Bildungs- und Kulturhaus um. Die zusammenhängenden Geschäftsfelder werden genossenschaftlich in Arbeitskollektiven organisiert, in denen neben Genossenschaftsmitgliedern auch andere Personen beteiligt werden können. Die Geschäftsfelder sind:

  • ein Beherbergungsbetrieb in der Sparte so genannter 'Backpacker-Hostels', der insbesondere nebensaisonal zusätzlich auf Gruppen (Seminare, Jugendaustausch) ausgerichtet wird,
  • das Kulturmanagement, welches sowohl Dienste rund um die Veranstaltungen im 'Peter- Weiss-Haus' anbietet, als auch eigene Veranstaltungsformate plant und umsetzt,
  • der gastronomische Betrieb (Versorgung der Hostelgäste und Veranstaltungsteilnehmer_innen mit dem Profil eines Veranstaltungs- und Kulturcafés, Betrieb der Freiflächen des Hauses 'Freigarten').

 

1.1 Beherbergung
Die Genossenschaft plant die Einrichtung eines so genannten Backpacker-Hostels. Die Übernachtungen sind grundsätzlich mit Frühstück (Synergie zum 'Café') buchbar, auf Wunsch können Veranstaltungs-, Seminar- und Versammlungsräume (Synergie 'Kulturmanagement') gemietet werden. Vor allem in der Hauptsaison werden die Angebote auf Individualtourist_innen, insbesondere Rucksack- und Städtetourist_innen in der Altersgruppe von 18-35 Jahren ausgerichtet. In der Nebensaison erweitert sich der Zielgruppenfokus auf Jugend- und Seminargruppen. Da der besondere Charakter eines Hostels, auch der eines Begegnungs- und Erfahrungsortes ist, liegt besonderes Augenmerk auf dem Angebot von Gemeinschaftsräumen (mit Orientierung auf das Angebot des 'Cafes' zwischen den Hostelgeschossen). Zu unterstreichen ist die synergetische Kombination von Unterhaltung und Bildung, Beherbergung sowie Bewirtung in einem städtebaulich prägnanten Gebäude und Kulturdenkmal. Diese Grundfunktionalität wird in Abgrenzung zu Konkurrent_innen und durch die alleinstellende Konstellation im 'Peter-Weiss-Haus Rostock' signifikant erweitert (Seminarräume, 'Café' und Bildungsträger_in mit regelmäßigem wie hochfrequentem Kulturprogramm, Sauna, Freifläche - all dies in Zentrumslage und diversifiziert erschlossen). Das Vollkonzept 'Peter-Weiss-Haus Rostock' begünstigt die saisonübergreifende Bewirtschaftung des Hostels erheblich (z.B. internationaler Jugendaustausch durch 'BDP M-V' und Weiterbildungsprogramm durch 'Soziale Bildung e.V.', sowie der jährlichen 'Peter-Weiss-Woche' durch den 'Peter-Weiss-Haus Rostock e.V.') mit. Die Angebotsstruktur der im Haus ansässigen Bildungs- und Kulturträger_innen, als auch deren Kooperationspartner_innen bildet dafür eine wesentliche Voraussetzung und wird gegebenenfalls durch eigene Veranstaltungsangebote der Genossenschaft ergänzt. Das Angebot des Hostels setzt auf eine sympathische, weltoffene und gemütliche Atmosphäre sowie persönlichen Kontakt zu den Gastgeber_innen.
 

1.2 Kulturmanagement
Als vermietbare Räume stehen der Genossenschaft verschiedene Raumqualitäten zur Verfügung, wodurch ein großes Spektrums an möglichen Veranstaltungsformaten abgedeckt werden kann:

  • das StudioHDF ist mit über 200 m2 Fläche, einer Raumhöhe von über 4 m und Bühne hervorragend für Konzert-, Tanz-, Theater- und Kleinkunstveranstaltungen geeignet. Der multifunktional nutz- und gestaltbare Saal ('Studio') ist je nach Veranstaltungsformat für 200 und nach baulicher Instandsetzung für bis zu 400 Personen geeignet.
  • der Möckelsaal wurde vom Architekten Gottfried Möckel errichtet und bietet mit über 100m2 Fläche und der imposanten denkmalgeschützten sakralen Raumstruktur (insbesondere mit der Deckenkonstruktion und der Empore) eine sehr repräsentative Räumlichkeit. Er ist für kleinere Konzerte (Klassik, Jazz, etc.), mittelgroße Veranstaltungen wie Lesungen und Partys, aber auch für Empfänge, Tagungen und Seminare geeignet. Je nach Veranstaltungsformat finden ca. 100 Personen Platz. Nach der baulichen und denkmalgerechten Instandsetzung kann der Möckelsaal je nach Bedarf mit dem Caféraum zusammen genutzt werden. das Café kann mit ca. 90 m2 Gastraum nach der baulichen Instandsetzung und der Gestaltung mit einem großzügigen und ansprechenden Ambiente insbesondere für Veranstaltungen, die über ein breites bzw. spezifisches gastronomisches ngebot verfügen möchten (z.B. Festlichkeiten), punktuell angemietet werden. Das Café wird über ca. 50 Plätze verfügen, kann jedoch punktuell und spezifisch aufgestuhlt bzw. in Richtung Möckelsaal erweitert werden.

Das in der Genossenschaft angesiedelte Kulturmanagement ist funktional mit der Saalvermietung verwoben. Neben der Koordination der Raumnutzung werden weitestgehend alle Dienstleistungen um die Veranstaltungen herum angeboten bzw. vermittelt. Daneben werden eigene Veranstaltungsformate umgesetzt. Dabei handelt es sich um regelmäßige Veranstaltungen, wie der 'Peter-Weiss- Woche' oder der 'Herbstbildungsakademie', aber auch punktuelle Events in den Sälen, im Café oder im Freigarten (Konzerte, Partys, Lesungen, Filmvorführungen, Auftritte), die in Zusammenarbeit mit anderen Mieter_innen im Haus realisiert werden
 

1.3 Gastronomie
Die Genossenschaft wird ein Veranstaltungs- und Kulturcafé betreiben, dass sich hinsichtlich der Ausrichtung des Geschäftsbetriebes als auch der Imageprägung synergetisch zu den anderen Geschäftsfeldern der Genossenschaft bzw. in das Gesamtkonzept des 'Peter-Weiss-Hauses' als Bildungs- und Kulturhaus einfügt. Neben einer grundständigen, kontinuierlichen Begleitung des Hostels gehört ein regelmäßiges und überregional ausgerichtetes Kultur- und Veranstaltungsangebot in Zusammenarbeit mit 'Soziale Bildung e.V.', dem 'Literaturhaus Rostock' sowie weiteren Mieter_innen und Kooperationspartner_innen zum festen Profil des Cafés. Die angebotenen Speisen und Getränke werden der steigenden Nachfrage nach hochwertigen und unter fairen, nachhaltigen Standards produzierten Nahrungsmitteln gerecht. Das dazu benötigte kostenintensivere Angebotssortiment wird durch ein kostengünstigeres an soliden, allgemein akzeptierten Waren ergänzt. Das Veranstaltungs- und Kulturcafé ist als voll synergetisches Teilkonzept in Rostock eine Innovation. Es verbindet grundsätzlich versorgende Funktionen für Hostel- und Gebäudenutzer_innen mit den Überschussfunktionen: Informations- und Kommunikationsort, Bildung, Unterhaltung, Edutainment - in einem Managementansatz, der Beteiligungsräume für die Nutzer_innen gezielt und über oberflächliche 'Image-Pflaster' hinaus ermöglicht. Aus dem Angebotsbild ergibt sich eine alleinstellende Attraktivität des Ortes für bereits vorhandene Zielgruppen der Nutzer_innen des 'Peter-Weiss-Haus Rostock' und, jedoch nicht vordergründig, neuen Zielgruppen. Die Angebotsstruktur kommt der steigenden Nachfrage von Bildungsangeboten als auch der Bedeutung von soziokulturellen Angebotsstrukturen und neuen
Formen der Unterhaltung nach. Die gastronomische Bewirtschaftung aller Flächen im und am Haus erfolgt ausschließlich durch die Genossenschaft.
 

2. Der kooperative Ansatz im Peter-Weiss-Haus – Zusammenarbeit mit den anderen Mieter_innen
Die Genossenschaft wird eng an Profil und Entwicklung des 'Peter-Weiss-Hauses' gekoppelt. Das Haus wird vom Eigentümer 'Peter-Weiss-Haus e.V.' zusammen mit der Genossenschaft und den anderen festen gemeinnützigen Mieter_innen ('Soziale Bildung e.V.', 'Literaturhaus Rostock', ) als Vollkonzept entwickelt. In Abgrenzung zu den Modellen ähnlicher Objekte agieren die Mieter_innen nicht losgelöst und auf sich allein bezogen, sondern als synergetisches Gesamtgebilde, ohne die Spezifik der von den einzelnen Strukturen ausgehenden Aktivitäten und Angebote zu verlieren. Die kooperativ-synergetische Form der Nutzungsstruktur ist in Rostock einmalig. Das Haus erhält vielmehr durch die spezifischen Ausrichtungen seiner Mieter_innen eine schlüssige Mehrfachcodierung: durch 'Soziale Bildung e.V.' als Bildungs- und Seminarhaus, durch das 'Literaturhaus Rostock' als literarisches Kulturhaus, als Haus für kritische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist, durch den 'Peter-Weiss-Haus e.V.' als Haus der Beteiligung, der Auseinandersetzung mit und Anknüpfung an das vielfältige Schaffen von Peter Weiss und der Stadtteilgeschichte. Durch die Geschäftsfelder der Genossenschaft wird die Verknüpfung der Aktivitäten und Profile der einzelnen Mieter_innen befördert. Die Spezifika der Genossenschaft im Gesamtkonzept des Hauses besteht des weiteren darin, alle Zweckbetriebe im Haus (Beherbergung, Kulturmanagement und Bewirtung – mit Ausnahme der Buchhandlung) zu betreiben, synergetisch zu verknüpfen und auf touristische Zielgruppen zu fokussieren.